Claudia Grothus, Praxis für klassische Tierhomöopathie und Hundeverhaltenstherapie
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Katzen und Homöopathie

Katzen sind wunderbare Hausgenossen. Sie faszinieren uns Menschen seit Jahrtausenden. Dabei spielt nicht nur ihre ausgesprochene Schönheit und körperliche Harmonie eine Rolle, sondern auch das besonders eigenwillige Wesen der Samtpfoten. Ich selbst kann mir ein Leben ohne Katzen gar nicht mehr vorstellen.

 

Auch sehr anhängliche Katzen zeigen meist einen starken eigenen Willen. Besonders die Freigänger haben ihre Geheimnisse, an denen sie uns nicht teilhaben lassen. Und Katzen sind äußerst unwillig gegenüber jeder Form von Manipulation und Freiheitsbeschränkung. Aus all diesen besonderen Eigenschaften ergibt sich, dass Katzen im Krankheitsfall recht schwer zu behandeln sind.

 

  • Katzen haben eine außerordentliche Ortsbindung. Für sie bedeutet es einen enormen Stress, an einen fremden Ort gebracht zu werden. Ist die Katze ohnehin schon krank, bedeutet der Tierarztbesuch für sie eine zusätzliche Belastung.
  • Katzen verraten uns ihre Leiden nur in sehr eingeschränktem Maße. Wenn eine Katze deutliche Krankheitssymptome zeigt, dann hat sie meist schon recht starke Beschwerden.
  • Einer Katze ein Medikament zu geben ist ein Kunststück, das lange geübt werden muss. Ihre außerordentlich feine Nase erkennt ein Milligramm Medizin in einem ganzen Teelöffel Leberwurst, ja, sie weiß schon um den "Betrug" den wir vorhaben, noch bevor wir das Medikament listig verstecken und verweigert das Fressen der sonst heiß geliebten Wurst. Dabei klagt uns ihr Blick an: "Wie kannst du mir DAS antun?"
  • Katzen sind außerordentlich sensibel auf alle Umweltreize und chemische wie biologische Einflüsse. Sie können heftig auf ein gewechseltes Waschmittel oder ein neues Sofa reagieren. Ebenso können sie Medikamentenunverträglichkeiten zeigen und entwickeln schnell Allergien.
  • Katzen reagieren häufig auf Änderungen in ihrem Sozialgefüge mit Krankheiten und Unsauberkeit. Deshalb ist es besonders wichtig, zusammen mit den körperlichen Beschwerden auch ihre Lebenssituation aufzunehmen um ihre Krankheit besser verstehen und heilen zu können.

 

Gerade wegen der ausgeprägten Sensibilität der Katzen sprechen sie außerordentlich gut auf die homöopathische Heilweise an. Die überaus feinen Arzneimittelreize der Homöopathie scheinen für diese hypersensible Tierart wie geschaffen zu sein. Eine gut gewählte homöopathische Gabe wird eine Katze niemals überfordern, keine allergischen Reaktionen auslösen und keine schädlichen Nebenwirkungen erzeugen.

 

Ich habe oft erlebt, dass Katzen schon allein auf die intensive Anamnese angesprochen haben, bevor ich ihnen überhaupt ein Mittel verabreicht habe. Katzen reagieren manchmal schon mit den ersten Heilreaktionen, wenn man nur während der Fallaufnahme im Kreise der Familie die Aufmerksamkeit auf sie lenkt und mit liebevoller Fürsorge an sie denkt. Wenn dann das richtige homöopathische Heilmittel folgt, kann sich die Katze wie es ihrer Natur entspricht, sanft und ungestört erholen.

 

Anamnesen mit Katzen werden von mir nach Möglichkeit nur als Hausbesuche durchgeführt. So kann die Katze entspannt in ihrer gewohnten Umgebung bleiben und sich so präsentieren, wie es ihrer momentanen Verfassung entspricht.

 

 

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