Claudia Grothus, Praxis für klassische Tierhomöopathie und Hundeverhaltenstherapie
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Natürliche Ernährung

Eine Vielzahl der häufigen Erkrankungen von Hunden ist ursächlich auf die Ernährung mit industriell hergestelltem Futter zurückzuführen. Seit es für Haustiere Fertigfutter gibt und dieses Futter vom Welpenalter an ausschließlich gefüttert wird, haben u.a. folgende Erkrankungen drastisch zugenommen:

 

  • Fehlbildungen und Erkrankungen des Skeletts und der Gelenke
  • Erkrankungen der Verdauungsorgane
  • chronische Hauterkrankungen
  • Autoimmunerkrankungen/Krebs
  • Übererregbarkeit

 

Entgegen der Meinung der meisten "Experten" ist es durchaus möglich, sein Tier ohne industrielle Fertigprodukte gesund und natürlich zu ernähren, ohne dabei wichtige Inhaltsstoffe zu vernachlässigen. Wir selbst essen ja auch nicht täglich fertige Pellets um von allen benötigten Nahrungskomponenten die wissenschaftlich richtige Menge aufzunehmen. Der oberste Grundsatz der Ernährungswissenschaft für Menschen lautet ganz klar: abwechslungsreiche und frische Nahrungsmittel. Warum sollte das bei Tieren anders sein?

 

Neben den großen gesundheitlichen Vorteilen, die eine natürliche Ernährung mit sich bringt, begeistert an der Rohfütterung vor allem die Möglichkeit, den Hunden auch eine natürliche Art der Nahrungsaufnahme mit längerem Kauen und Zerlegen größerer Fleischstücke und Knochen zu schenken. Das natürliche Bedürfnis der Hunde, zu Kauen und zu Nagen ist hier auf höchst gesunde und befriedigende Weise gegeben. Ganz nebenbei wird dabei das Gebiss von Zahnstein befreit.

 

Besonders wichtig ist bei der Rohfütterung die Möglichkeit, bei bestimmten Hunden auch getreidefrei zu füttern. Getreide steht nicht auf dem von der Natur vorgegebenen Ernährungsplan von Hunden und es ist für sie eins der Hauptallergene. Trotzdem bestehen alle industriellen Fertigfutter zu 50-80% aus Getreide. Viele Hunde mit den oben angegebenen Erkrankungen können allein durch die konsequente Umstellung des Futters von Industrie-Fertigfutter auf artgerechtes Rohfutter ohne Getreideanteil von ihren Beschwerden befreit werden.

Die Umstellung der Hundeernährung auf frisches Rohfutter ist sehr viel weniger mühsam, als man denkt. Auch die Kosten liegen nicht höher als bei der Fütterung mit Fertigprodukten. Dafür wird das Füttern täglich zum Erlebnis für den Hund (und den Halter). Schon nach wenigen Wochen dieser artgerechten Ernährung kann man an den Tieren sehr erfreuliche Veränderungen feststellen. Das Fell sieht frisch und glänzend aus und der Geruch des Hundes wird wesentlich schwächer. Das Körpergewebe verfestigt sich, das Tier fühlt sich straffer und geschmeidiger an. Zahnstein verschwindet und Geruch aus dem Maul verringert sich drastisch. Roh gefütterte Hunde sind ausgeglichener und entspannter als zu ihren Fertigfutterzeiten.

 

Nach und nach stellen sich auch viele nicht äußerlich sichtbare Veränderungen ein. Chronische Erkrankungen können sich bessern oder ganz ausheilen. Verdauungsstörungen und Mangelerscheinungen verschwinden. Wer einmal seinen Hund artgerecht roh ernährt hat, kann sich nichts anderes mehr vorstellen.

 

Natürlich habe ich diese Überzeugung aus eigener Erfahrung gewonnen. Ursprünglich habe ich die Umstellung auf Rohfutter wegen zweier kranker Rüden vorgenommen. Inzwischen betrachte ich die Rohfütterung nicht mehr als eine besondere Diät für kranke Hunde, sondern als die einzige annähernd artgerechte Fütterungsmöglichkeit.

 

Ich helfe Ihnen gerne dabei, das Futter Ihrer Hunde umzustellen, mit Ihnen einen Ernährungsplan für Ihren Hund zu erstellen und mit der neuen Fütterungsweise flexibel umzugehen. Einführungen in die Rohfütterung biete ich auch regelmäßig als kleine Seminarreihe an.

 

 

Futter auf Reisen

Wir verreisen häufig mit unseren Hunden im Wohnmobil. Da ist das Füttern von Rohfleisch sehr schwierig, besonders wenn man große Hunde hat, die pro Tag locker 500g Fleisch plus Gemüse/Obst benötigen. Deshalb füttern wir unterwegs aus der Dose. Das fällt uns leicht, weil wir ein hervorragendes Bio-Dosenfutter gefunden haben.

 

Als unser alter Rüde vor ein paar Jahren Magenprobleme bekam und kein Frischfleisch mehr vertragen hat, begegnete ich Frau Brockhaus, die gerade aus eigenen Rezepten ein Bio-Dosenfutter entwickelt hatte.

 

Wir machten - ohne viel Hoffnung - einen Versuch. Denn unser Fado vertrug derzeit auch die besten Dosenfutter nicht (und damit meine ich nicht das Zeugs, das es in jedem Zooladen gibt).

 

Wir waren sehr glücklich, als Fado das Grafenland-Futter nicht nur vertrug, sondern es liebte und damit super zurechtkam. Die Rezepte sind aber auch wirklich ernährungswissenschaftlich gut durchdacht und bieten die Möglichkeit, getreidefrei zu füttern.

 

Ich bin sowieso inzwischen davon überzeugt, dass nicht nur die "Zusätze" im Industrie-Fertigfutter unseren Tieren schaden, sondern auch ganz besonders die konventionelle Landwirtschaft aus der die Produkte stammen. Pestizide und eine ausbeuterische und tierquälerische Herstellung macht sich in Nahrungsmitteln einfach bemerkbar.

 

Unsere kleine Milla, die noch ganz viel wachsen wird, bekommt Bio-Frischfleisch und die Grafenland-Dosen, damit sie auf Reisen daran gewöhnt ist. Ich habe noch nie Fertigfutter empfohlen, aber jetzt tue ich es aus persönlicher sehr guter Erfahrung.

 

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