Claudia Grothus, Praxis für klassische Tierhomöopathie und Hundeverhaltenstherapie
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Ethologie in der Behandlung

Jedes Tier ist von seinen Anlagen und Instinkten her ein Wildtier. Seine Reaktionen im körperlichen und psychischen Leben sind Ergebnis der Evolution, die jede Tierart über Jahrtausende perfekt an das Leben angepasst hat. So ist unser Reitpferd immer noch ein Fluchttier, unsere Katze immer noch ein leidenschaftlicher Jäger und unser Hund immer noch ein zutiefst soziales Wesen. Daran ändern der Stall, die Leine oder das Dosenfutter gar nichts.

 

Wenn ich ein Tier heilen möchte, dann muss ich es in seinem inneren, ursprünglich freien Wesen und aus seinen natürlichen Bedürfnissen heraus verstehen. Dies ist die Basis für jede Veränderung zum Besseren.

 

Kommunikation

Mit einem Tier vertraut zu sein, bedeutet nicht nur, seine Freizeit, die Wohnung und vielleicht auch das Sofa mit ihm zu teilen, sondern auch seine Sprache verstehen und sprechen zu können und zu wissen, warum es sich in bestimmten Situationen so und nicht anders verhält. Nicht jeder Tierhalter wird sich intensiv mit Verhaltenskunde und Tierpsychologie befassen und kommt auch so mit seinem vierbeinigen Freund prima zurecht. Denn Tiere sind anpassungsfähig und erlernen so gut es eben geht unsere Sprache von Gestik, Mimik und Tonfall, so dass die Kommunikation einigermaßen klappt.

 

Wenn Ihr Tier krank ist, eine nicht artgerechte oder qualvolle Vergangenheit oder ein schlimmes Erlebnis hatte, wenn es auf einmal scheinbar grundlos ein unerwünschtes Verhalten zeigt, dann ist es an der Zeit, sich näher mit der Sprache Ihres Vierbeiners zu beschäftigen. Zu wissen, wie ein Tier seine Welt sieht und Erlebnisse einordnet, welche Strategien es zum Leben und Überleben benutzt und welche Signale es sendet und empfängt, eröffnet Ihnen ein weites Feld von neuen Handlungsmöglichkeiten und gibt Ihnen die Chance, Ihre Freundschaft zu Ihrem Tier noch zu vertiefen.

 

 

Lernen

Verhaltensstörungen und körperliche Krankheiten gehen nicht selten Hand in Hand und bedingen sich gegenseitig. Die homöopathische Behandlung eines Tieres schließt manchmal bestimmte Korrekturen des täglichen Umgangs mit ihm ein. Es gibt auch Fälle, in denen die homöopathische Behandlung gar nicht nötig wird, wenn der Besitzer bereit ist, etwas über das Verhalten seines Tieres zu lernen und etwas in seinem eigenen Verhalten zu ändern.

 

Eine intensive Beratung hinsichtlich solcher Veränderungen ist – falls nötig – fester Bestandteil meiner Praxis. Sie werden erstaunt sein, wie viele Möglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen, das Zusammenleben mit Ihrem Tier aktiv zu gestalten und zu verändern.

 

Meine langjährigen Erfahrungen in der Therapie und Vermittlung von Tierschutztieren und die intensive Ausbildung in Ethologie und Tierpsychologie setze ich seit 2001 zur erfolgreichen Arbeit mit sogenannten Problemtieren ein.

 

 

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