Claudia Grothus schreibt Gegenwartsliteratur und Kurzprosa. Ihre Texte kreisen um menschliche Abgründe, ökologische Verantwortung und feministische Fragen. Sie ist Redakteurin bei zugetextet.com und Gastgeberin des Podcasts “Gibt's das auch in weiblich” über Alltagsfeminismus.
Ich kann Vitae nicht leiden. Sie erinnern mich immer an "Mein Haus, mein Auto, mein Boot".
Das einzig Spannende an Lebensläufen ist ja das, was nicht drinsteht.
Es gibt nichts, was Autor:innen als solche qualifiziert, außer ihrer Texte.
So what?
Ich gehöre zur Generation X, bin ein Ruhrgebiets-Arbeiterkind und lebe mit meinem Mann und unseren Tieren am Teutoburger Wald. Wir führen eine Projekt-Agentur und pflegen einen Artenschutz-Waldrand und einen Insektengarten.
Mein Roman PEACE (2025) ist der Versuch, all das in Figuren zu übersetzen: zehn Menschen, ein heißer Sommer, ein Haus voller Geheimnisse. Im Podcast “Gibt's das auch in weiblich?” spreche ich über Alltagsfeminismus — was das bedeutet, warum es alle angeht, und wo es wehtut.
Alles, was für mein Leben wirklich zählt, ist das leidenschaftliche Bemühen um unseren - jetzt noch - atemberaubend schönen Planeten und das Miteinander von allen Menschen. Was uns daran hindert, unser überlebenswichtiges ökologisches Gleichgewicht und unseren Zusammenhalt zu retten, sind menschliche Abgründe. Und diese wiederum sind die Hauptthemen meiner kurzen und auch langen Geschichten, die größtenteils Spuren von Feminismus enthalten.
Hier kannst Du ein paar meiner Geschichten lesen und Dir ein Bild machen:
Geschichten to go:
Seit 2023 bin ich Redakteurin im Team des Feuilleton für Poesie-Sprache-Streit-Kultur zugetextet.com.